Revitalisierung Vorfeld Neu-Ulm

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Anfang der 50er Jahre errichteten die amerikanischen Streitkräfte in Neu-Ulm im Vorfeld 21 nahezu gleiche Wohngebäude in Systembauweise mit amerikanischem Wohnstandard. Seit Abzug der US-Armee aus dem Vorfeld im Jahr 1991 werden die Gebäude als Wohnbauten für die Neu-Ulmer Bevölkerung genutzt. Die freien Flächen zwischen den Gebäuden sind auf die Bedarfslage der ehemaligen US–Truppenangehörigen abgestimmt und genügen nicht heutigen Anforderungen an das Wohnumfeld. Im Rahmen der Revitalisierung Vorfeld wird das Quartier an die heutigen Bedingungen in Gebrauch und Kontext angepasst werden. Die Revitalisierung umfasst eine Generalmodernisierung der Gebäude mit 351 Wohnungen und eine Neugestaltung der Außenanlagen, deren großzügiger Charakter ein besonderes Kapital des Quartiers birgt. Ein Stadtteilbüro mit sozialen Einrichtungen in Verbindung mit einem Stadtteilcafé, einem Stellplatz für fahrende Händler eine Kinderkrippe, Fest- Quartiersplatz, Kindergarten, Vorfeldschule und Hochschul-Standort ergänzen die bestehende Infrastruktur. Wesentliches Ziel ist eine stärkere Identitätsbildung und Identifikation der Bewohner mit ihrem Wohnquartier.

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  • Bauherr:

    NUWOG Wohnungsgesellschaft der Stadt Neu-Ulm

  • Standort:

    Neu-Ulm, Bradleystraße, Steubenstraße, Riedstraße

  • Planungszeitraum:

    1998 – 2000

  • Kosten:

    19,8 Mio €

  • Geschossfläche:

    35.563 m²

  • Planungsleistung:

    Architektenleistung LPH 1-7

  • Projektteam:

    Konrad Schiele, Stephan Riedel

  • Fotos:

    Michael Heinrich Fotografie für Architekten

Fink + Jocher

Gesellschaft von Architekten
und Stadtplanern mbH
Barer Straße 44
80799 München