Paradeis Weilheim

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Der Weg zur Wohnung wird zum Erleben offener und sozial kontrollierter Erschließungsräume, im Freien als Teil der Umgebung. Durch das Erschließungskonzept der breiten, inneren Straße werden alle Wohnungen behindertengerecht erreichbar. Die innere Straße ist ebenso breit genug zum Abstellen von Kinderwägen und lädt zu einem gelegentlichen Plausch ein. Ebenegleich sind hier ausschließlich die Küche und der Essplatz angelegt. Der Übergang zum Wohn- und Schlafbereich erfolgt höhenversetzt in einer oberen oder unteren durchgesteckten, querzulüftenden Ebene. Alle Aufenthaltsräume dieser Wohnung sind gleich groß und folgen dem Modell einer hierarchiefreien Wohnung. Das Erdgeschoss ist teilweise eingezogen. Dadurch werden, die den Familienwohnungen vorgeschalteten Freisitze vergrößert. Leichte Trennwände aus Faserzementplatten und nichttragende Außenwände zonieren die privaten Freisitze.

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  • Bauherr:

    Oberbayerische Heimstätte, München

  • Standort:

    Weilheim, Hans-Guggenmoos-Str. 7

  • Fertigstellung:

    1995

  • Veröffentlichungen:

    Wirtschaftlicher Wohnungsbau Regierung von Oberbayern, 1994
    Wohnen ohne Barrieren, Bayerisches Staatsministerium des Innern, 1995
    Jahrbuch Architektur 1995 (Deutsches Architektur-Museum)
    Deutsche Bauzeitschrift 11/96
    Detail 7/96

  • Auszeichnungen:

    BDA Preis Bayern 1995
    Gestaltungspreis der Wüstenrot-Stiftung
    Bauherrenpreis 1996

  • Kosten:

    2 Mio. €

  • Geschossfläche:

    3.100 m²

  • Projektteam:

    Christian Ruhdorfer, Thomas Pfeiffer

  • Fotos:

    Peter Bonfig

Fink + Jocher

Gesellschaft von Architekten
und Stadtplanern mbH
Barer Straße 44
80799 München