Bahnstadt Heidelberg

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Oberste Priorität ist es, bestehende Potentiale des innerstädtischen Stadtquartiers zu erkennen, zu sichern und mit einer zeitgemäßen bauplastischen Komposition raumwirksam weiterzuentwickeln. Die städtebauliche Figur orientiert sich, sowohl an den verschiedenen Impulsen der örtlichen Gegebenheiten, als auch an den historischen Themen der gewachsenen Altstadttypologien. Das neue Wohnquartier mit Nutzungsmischung hat baukulturell, und im Hinblick auf das hochfrequentiere öffentliche Leben, eine zentrale Bedeutung für das städtische Milieu. Das polygonale Grundstück wird mit drei neuen Stadtbausteinen belegt, welche in ihren Proportionen und ihrer Ausrichtung im Stadtgrundriss bereits angelegte maßstäbliche Stadträume generieren. Durch die neue Bebauung entstehen die beiden Themen Blockrand und Blockinnenraum im Sinne einer Zonierung von privatem und öffentlichem Raum. Gleichwohl artikulieren die drei neuen Stadtbausteine durch ihre bauplastische Eigenständigkeit, ein angemessenes Maß an Individualität und Zusammengehörigkeit. Die Erscheinung und die Tektonik der drei Wohn- und Geschäftshäuser orientiert sich an der Tradition historischer Mietshäuser und formuliert mit zeitgemäßer Sprache einen eigenständigen, unverwechselbaren Ausdruck von Wertigkeit, Urbanität und Nachhaltigkeit.

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  • Bauherr:

    Mannheimer Wohnwerte GmbH

  • Standort:

    Heidelberg, Bahnstadt

  • Planungszeitraum:

    2017

  • Kosten:

    33,5 Mio. €

  • Geschossfläche:

    20.600 m²

  • Planungsleistung:

    Realisierungswettbewerb (2. Rang)

  • Projektteam:

    Ulrich Binder, Valentin Heid, Cécile Durand

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Fink + Jocher

Gesellschaft von Architekten
und Stadtplanern mbH
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